Allgemeine Geschäftsbedingungen AGB für SEM als PDF downloaden

der FLYERALARM FUTURE LABS GmbH


  • § 1 Geltung, Sprache

(1) Alle Angebote, Lieferungen und Leistungen aufgrund von Bestellungen unserer Kunden (nachfolgend „Kunde“) über unseren FLYERALARM FUTURE LABS – SEM Onlineshop (nachfolgend „Webshop“) unterliegen diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

(2) Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, auch wenn wir ihrer Geltung nicht gesondert widersprechen.

(3) Die Verträge mit dem Kunden werden ausschließlich in deutscher Sprache geschlossen.



  • § 2 Vertragsgegenstand

Zwischen dem Kunden und FLYERALARM unter diesen Geschäftsbedingungen geschlossene Verträge haben den Verkauf von Dienstleistungen aus dem Bereich/den Bereichen Website-Optimierung, SEO und Listing-Optimierung über den Webshop zum Inhalt. Wegen der Details des jeweiligen Angebotes wird auf die Produktbeschreibung der Angebotsseite verwiesen.



  • § 3 Vertragsschluss, Auftraggeber, Vereinbarungen

(1) Unsere Angebote im Webshop sind freibleibend und unverbindlich und stellen lediglich eine Aufforderung zur Abgabe von Angeboten dar.

(2) Durch Aufgabe einer Bestellung im Webshop (welche das vorherige Log-In, die Annahme dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die Angabe der, zur Erbringung der Dienstleistung notwendigen, Daten, gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zur Nutzung des SEM-Services ab. Der Kunde ist an das Angebot bis zum Ablauf des dritten auf den Tag des Angebots folgenden Werktages gebunden.

(3) Wir bestätigen dem Kunden unverzüglich nach Eingang seines Angebotes den Erhalt des Angebotes, womit sogleich eine Annahme des Angebotes besteht.

(4) Unser Verkaufspersonal ist nicht berechtigt, mündliche Vereinbarungen mit dem Kunden im Zusammenhang mit dem Vertrag zu treffen.

(5) Allein maßgeblich für die Rechtsbeziehungen zwischen uns und dem Kunden ist der schriftliche, fernschriftliche oder per E-Mail geschlossene Vertrag, einschließlich dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Dieser gibt alle Abreden zwischen uns und dem Kunden zum Vertragsgegenstand vollständig wieder. Mündliche Zusagen durch uns vor Abschluss dieses Vertrages sind rechtlich unverbindlich. Mündliche Abreden werden durch die Bestellung über das Internet in der vorgegebenen Bestellmaske ersetzt, sofern sich nicht jeweils ausdrücklich aus ihnen ergibt, dass sie verbindlich fort gelten.

(6) Ergänzungen und Abänderungen der getroffenen Vereinbarung einschließlich dieser Geschäftsbedingungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Mit Ausnahme von Geschäftsführern oder Prokuristen sind unsere Mitarbeiter nicht berechtigt hiervon abweichende mündliche Abreden zu treffen. Zur Wahrung der Schriftform genügt die Übermittlung per Telefax bzw. E-Mail. Andere Telekommunikationswege sind nicht ausreichend.

(7) Bei Bestellung auf Rechnung Dritter unabhängig, ob in eigenem oder fremden Namen, gelten Besteller und Rechnungsempfänger gemeinschaftlich als Auftraggeber. Eine spätere Rechnungsänderung nach bereits erfolgter Fakturierung auf Wunsch des Bestellers auf einen anderen Rechnungsempfänger bedeutet den stillschweigenden Schuldbeitritt dieses Rechnungsempfängers. Mit der Erteilung eines solchen Auftrages versichert der Besteller stillschweigend, dass das Einverständnis des Rechnungsempfängers hierfür vorliegt.

(8) Nebenabreden, Änderungen und Ergänzungen des Vertrages sind nur gültig, wenn wir diese schriftlich bestätigen.



  • § 4 Widerrufsrecht

Für Kunden, die Unternehmer im Sinne des § 14 Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) sind und bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen Tätigkeit handeln, besteht ein Widerrufsrecht nicht.



  • § 5 Preise, Zahlung

(1) Alle Preise sind netto Preise. Diese enthalten nicht die gesetzliche Umsatzsteuer.

(2) ZAHLUNGSMÖGLICHKEITEN

Zahlungen werden über den Zahlungsdienstleister adyen (Simon Carmiggeltstraat 6-50, 1011 DJ Amsterdam, Niederlande), nachfolgend adyen, abgewickelt. Über diesen können folgenden Zahlungsmöglichkeiten wahrgenommen werden:
- Elektronisches Lastschriftverfahren
- PayPal
- Kreditkarte
- Rechnung

Bei Zahlung mittels einer von adyen oder RatePAY angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister adyen oder RatePAY, unter Geltung der adyen bzw. RatePAY-Nutzungsbedingungen, einsehbar auf der Webseite von ratePAY unter www.ratepay.com sowie auf der Webseite von adyen unter www.adyen.com.



  • § 6 Auftragsdaten, Datenübertragung

(1) Die Daten sind in den von uns angegebenen Datenformaten an uns zu übertragen. Der Kunde haftet in vollem Umfang für die Richtigkeit dieser Daten, auch wenn Datenübertragungs- oder Datenträgerfehler vorliegen, diese aber nicht von uns zu verantworten sind. Eine Prüfungspflicht seitens FLYERALARM besteht nicht.

(2) Bei Datenübertragungen hat der Kunde vor Übersendung jeweils dem neuesten technischen Stand entsprechende Schutzprogramme für Computerviren einzusetzen. Die Datensicherung obliegt allein dem Kunden. Wir sind berechtigt, Kopien der Daten anzufertigen.



  • § 7 Übertragung der Daten, Leistungserbringung und -gegenstand

(1) Der Kunde willigt in die Übertragung der Auftragsdaten an die rankingCoach GmbH ein. In diesem Zusammenhang gelten auch die AGB der rankingCoach GmbH

(2) Der Kunde erklärt, dass er im Besitz der Vervielfältigungs- und Reproduktionsrechte der eingereichten Daten ist.

(3) RankingCoach GmbH überlässt dem Kunden von FLYERALARM den Zugriff auf deren Sotware „rankingCoach“.

(4) Der Kunde erhält mit Vertragsschluss das nicht-ausschließliche, zeitlich auf die Laufzeit des Vertrages beschränkte, nicht übertragbare und nicht unterlizenzierbare Recht zur Nutzung der Software „rankingCoach“ in ihrer jeweils aktuellen Version.

(5) Die Software „rankingCoach“ wird in zwei verschiedenen Versionen, SEO und Listing, mit unterschiedlichem Leistungsumfang angeboten.

(6) FLYERALARM stellt dem Kunden die Software „rankingCoach“ als sog. „Software as a Service“, d.h. im Wege des Fernzugriffs über die Website www.flyeralarm-sem.com zur Verfügung.

(7) Voraussetzung für die Nutzung der Software „rankingCoach“ ist ein bestehender Zugang zum Internet und der Einsatz der jeweils aktuellsten Version der Browser Mozilla Firefox, Google Chrome oder Microsoft Internet Explorer. Die Nutzbarkeit der Software in anderen Browsern und älteren Versionen kann von rankingCoach nicht gewährleistet werden.

(8) Supportleistungen für die Software „rankingCoach“ werden nur per E-Mail unter info@flyeralarm-sem .com erbracht.

(9) Die Software „rankingCoach“ bietet Anleitungen und Handlungsanweisungen, die den Kunden befähigen, Suchmaschinenoptimierungsmaßnahmen auf der Website (Onpage-Optimierung) und im Internet (Offpage-Optimierung) durchzuführen. Für die Umsetzung dieser Maßnahmen durch den Kunden ist rankingCoach nicht verantwortlich.

(10) Der Kunde stellt uns auf erste Anforderung von allen Ansprüchen Dritter frei und verpflichtet sich, uns jeglichen Schaden, der uns wegen des Rechts des Dritten entsteht, zu ersetzen. Hierzu zählen auch etwaige uns entstehende Rechtsverfolgungskosten (Rechtsanwalts- und Gerichtskosten).



  • § 8 Vertragslaufzeit, Kündigung, Schadensersatz

(1) Die Vertragslaufzeit wird dem Kunden bei der Anmeldung angezeigt.

(2) Der Vertrag verlängert sich automatisch um die vereinbarte Laufzeit, wenn er nicht in der in Ziffer 3 bestimmten Frist gekündigt wird.

(3) Der Vertrag kann mit einer Frist von sieben Tagen zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit gekündigt werden.

(4) Die Kündigung kann schriftlich per Post oder per E-Mail an info@flyeralarm-sem.com erfolgen.

(5) Das Recht zur fristlosen Kündigung des Vertragsverhältnisses mit sofortiger Wirkung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für FLYERALARM insbesondere vor, wenn

  • 5.1. der Kunde seiner Zahlungspflicht trotz Mahnung nicht nachkommt oder weitere Zahlungen endgültig verweigert,
  • 5.2. im Hinblick auf den Kunden Antrag auf Einleitung eines Insolvenzverfahrens gestellt ist,
  • 5.3. der Kunde gegen die nach diesen AGB bestehenden Verpflichtungen verstößt.



  • § 9 Haftungsausschluss

(1) Wir haften nicht für Unmöglichkeit oder Verzögerung der Dienstleistung, soweit diese durch höhere Gewalt oder sonstige, zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses nicht vorhersehbare Ereignisse (z. B. Betriebsstörungen aller Art, Streiks, rechtmäßige Aussperrungen, Mangel an Arbeitskräften, Energie oder Rohstoffen, Schwierigkeiten bei der Beschaffung von notwendigen behördlichen Genehmigungen, behördliche Maßnahmen oder die ausbleibende, nicht richtige oder nicht rechtzeitige Belieferung durch Lieferanten) verursacht worden sind, die wir nicht zu vertreten haben. Sofern solche Ereignisse uns die Verfügbarkeit der Dienstleistung wesentlich erschweren oder unmöglich machen und die Behinderung nicht nur von vorübergehender Dauer ist, ist der Kunde zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt. Bei Hindernissen vorübergehender Dauer verlängern sich die Fristen zur Verfügbarkeit der Dienstleistung oder verschieben sich die Fristen um den Zeitraum der Behinderung zuzüglich einer angemessenen Anlauffrist. Soweit dem Kunden infolge der Verzögerung nicht zuzumuten ist, kann er durch unverzügliche schriftliche Erklärung gegenüber uns vom Vertrag zurücktreten.

(2) Wir haften uneingeschränkt nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit (auch unserer gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen) sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung unsererseits oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung unserer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Ebenso uneingeschränkt haften wir bei der Abgabe von Garantien und Zusicherungen, falls gerade ein davon umfasster Mangel unsere Haftung auslöst. Keine Beschränkung besteht auch bei der Haftung aus Gefährdungstatbeständen (insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz). Eine etwaige Haftung nach den Grundsätzen des Rückgriffs des Unternehmers nach den §§ 478 f. BGB bleibt unberührt.

(3) Bei der sonstigen schuldhaften Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist unsere verbleibende Haftung auf den vertragstypischen vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(4) Im Übrigen ist die Haftung – gleich aus welchem Rechtsgrund (insbesondere Ansprüche aus der Verletzung von vertraglichen Haupt- und Nebenpflichten, unerlaubter Handlung sowie sonstiger deliktischer Haftung) – ausgeschlossen.

(5) Gleiches (Ausschlüsse, Begrenzung und Ausnahmen davon) gilt für Ansprüche aus Verschulden bei Vertragsschluss.

(6) Für den Fall des Aufwendungsersatzes (mit Ausnahme desjenigen nach §§ 439 II, 635 II BGB) gilt dieser § 8 entsprechend.

(7) Ein Ausschluss oder eine Begrenzung unserer Haftung wirkt auch für unsere gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen.

(8) Kardinalpflichten sind wesentliche Vertragspflichten, also solche Pflichten, die dem Vertrag sein Gepräge geben und auf die der Vertragspartner vertrauen darf; es handelt sich damit um die wesentlichen Rechte und Pflichten, die die Voraussetzungen für die Vertragserfüllung schaffen und für die Erreichung des Vertragszwecks unentbehrlich sind.

(9) Mit keiner der voranstehenden Klauseln ist eine Änderung der gesetzlichen oder richterrechtlichen Beweislastverteilung bezweckt.



  • § 10 Mängel

(1) Ist die Dienstleistung mit einem Sachmangel behaftet, kann der Kunde von uns zunächst die Beseitigung des Mangels verlangen. Wir können die Nacherfüllung verweigern, solange der Kunde seine Zahlungspflichten uns gegenüber nicht in einem Umfang erfüllt, der dem mangelfreien Teil der Leistung entspricht.

(2) Falls die Nacherfüllung gemäß Absatz 1 fehlschlägt oder dem Kunden unzumutbar ist oder wir die Nacherfüllung verweigern, ist der Kunde jeweils nach Maßgabe des anwendbaren Rechts berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten, den Kaufpreis zu mindern oder Schadensersatz oder Ersatz seiner vergeblichen Aufwendungen zu verlangen. Weitere Ansprüche des Kunden gleich aus welchem Rechtsgrund sind entsprechend § 14 ausgeschlossen oder beschränkt.

(3) Mit keiner der voranstehenden Klauseln ist eine Änderung der gesetzlichen oder richterrechtlichen Beweislastverteilung bezweckt.



  • § 11 Nachträgliche Änderungen

Nachträglich, d. h. nach Auftragsannahme durch den Kunden, veranlasste Änderungen des Auftrages werden in Rechnung gestellt. Als Änderung eines Auftrages gilt auch jede Änderung der Auftragsdaten (Rechnungsempfänger, Lieferanschrift, Versandart, Zahlungsweg u. dgl.). Änderungen auf Wunsch des Kunden werden pauschal mit einer Gebühr von EUR 14,28 (inkl. MwSt.) in Rechnung gestellt, soweit keine anderweitige schriftliche Regelung getroffen wurde.



  • § 12 Aufrechnung, Zurückbehaltung und Abtretung

(1) Der Kunde darf nur dann eigene Ansprüche gegen unsere Ansprüche aufrechnen, wenn die Gegenansprüche unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind. Zur Zurückbehaltung ist der Kunde auch wegen Gegenansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis berechtigt.

(2) Eine Abtretung von Forderungen des Kunden gegen uns ist nicht gestattet.



  • § 13 Elektronische Rechnung, Änderung von Rechnungen

(1) Der Kunde stimmt einer auf elektronischem Weg übermittelten Rechnung zu. Der Rechnungsversand erfolgt direkt nach der erfolgreichen Buchung unseres Services. Der Versand erfolgt zudem stets an die hinterlegte E-Mail-Adresse des Kunden.

(2) Die von uns erstellten Rechnungen erfolgen unter dem Vorbehalt etwaiger Irrtümer. Uns ist es möglich bis längstens sechs Wochen nach Zugang der Rechnung beim Kunden eine neue, berichtigte Rechnung zu erstellen. Der Kunde hat die Änderung der Rechnung schriftlich und unter Angabe der beanstandeten Rechnungspositionen innerhalb der Sechs-Wochenfrist uns gegenüber geltend zu machen. Sechs Wochen nach Zugang der Rechnung beim Kunden gilt die Rechnung von diesem als genehmigt. Eine Änderung der Rechnung nach dieser Frist ist nicht mehr möglich. Dies gilt auch für gewünschte Änderungen des Rechnungsempfängers oder der Rechnungsanschrift. Die Sechs-Wochenfrist berührt nicht die Pflicht zur Zahlung oder die Pflicht zur Mängelrüge innerhalb der in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen bestimmten kürzeren Frist.



  • § 14 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

(1) Der zwischen uns und dem Kunden bestehende Vertrag unterliegt dem Recht der Bundesrepublik Deutschland.

(2) Das Übereinkommen der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980 (CISG) gilt nicht.

(3) Ist der Kunde Kaufmann i.S.d. § 1 I des Handelsgesetzbuches (HGB), eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich rechtliches Sondervermögen, so sind die Gerichte in Würzburg für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem betreffenden Vertragsverhältnis ausschließlich zuständig. In allen anderen Fällen können wir oder der Kunde Klage vor jedem aufgrund gesetzlicher Vorschriften zuständigen Gericht erheben.

(4) Sollte eine Bestimmung in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder eine Bestimmung im Rahmen sonstiger Vereinbarungen unwirksam sein oder werden, so wird hiervon die Wirksamkeit aller sonstigen Bestimmungen oder Vereinbarungen nicht berührt.

(5) Änderungen und Ergänzungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Abänderung dieser Schriftformklausel.


Stand: August 2016